Montag , 23 Juli 2018

Furcifer belalandaensis

Aussehen

Furcifer belalandaensis (male)
Furcifer belalandaensis (male)

Die Männchen von Furcifer belalandaensis werden etwa 23cm und die Weibchen von Furcifer belalandaensis etwa 16cm groß.
Die männlichen Furcifer belalandaensis haben einen sehr kurzen Schnauszenfortsatz, diese Rostalhörner sind deutlich kürzer als bei Furcifer antimena, bei den weiblichen Furcifer belalandaensis ist dieses Rostalhorn deutlich geringer ausgeprägt als bei den männlichen Tieren.
Männliche Furcifer belalandaensis sind zu meist grün gefärbt und besitzen einen leuchtend weißen Lateralstreifen, auch die Lippen von den Männchen sind weiß abgesetzt. Die Weibchen von Furcifer belalandaensis sind ebenso meist grün gefärbt. Bei den Weibchen ist der Lateralstreifen öfters unterbrochen, hier deutet sich ein grün abgesetztes Fleckenmuster an. auch die Lippen sind weiß abgesetzt.
Die männlichen Furcifer belalandaensis haben einen deutlich ausgeprägten Rückenkamm welcher bis zum Schwanzanfang fortsetzt, auch besitzen die Tiere starke Kammbeschuppung auf der Unterseite des Körpers.
Die Weibchen von Furcifer belalandaensis haben ebenso einen Rückenkamm, welcher jedoch aus 7-12 Kegelschuppen besteht.
Auch der Kamm an der Unterseite des Körpers ist nur schwach ausgeprägt.
Bei den trächtigen Weibchen von Furcifer belalandaensis setzt sich das Fleckenmuster mit leuchten Blautönen ab.

Verhalten

Furcifer belalandaensis ist eine recht unruhige und scheue Chamäleonart und ist immer in Bewegung. Sobald potentielle Feinde ausgemacht werden, dreht sich Furcifer belalandaensis auf die Rückseite des Astes und ist so vom potentiellen Feind nicht mehr auszumachen.
Zur innerörtlichen Aggressivität ist bis dato nichts bekannt.

Vorkommen und Verbreitung

Furcifer belalandaensis lebt im heißen und trockenen Süden Madagaskars. Das einzige Verbreitungsgebiet liegt hier in der Gegend um Belalanda.
Leider ist der Lebensraum nahezu komplett durch Abholzung und Brandrodung zerstört und Furcifer belalandaensis ist strengstens vom Aussterben bedroht.

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Biotop

Furcifer belalandaensis bewohnt die Trockenen und dornigen Büsche der Belalanda-Gegend. Früh morgens gehen die Tiere in die Sonne um Energie zu tanken. später ziehen sich die Furcifer belalandaensis in das dichte und geschützte Geäst zurück.
Dort sind sie dank ihres Verhaltens und ihrer Farbe extrem gut getarnt.
Furcifer belalandaensis lebt in Höhen ab etwa 2m.

Temperaturen

Die Temperaturen erreichen in der warmen Jahreszeit etwa 33°C und gehen Nachts runter auf 22°C.
In der kalten Jahreszeit erreichen die Temperaturen maximal 26°C und gehen Nachts bis auf 14°C.

Früh gehen Furcifer belalandaensis aktiv in die Sonne um sich auf ihre Vorzugstemperatur aufzuheizen.

Luftfeuchtigkeit

Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit auf etwa 80%
Tagsüber sinkt die Luftfeuchtigkeit auf 40%.

Es regnet in der Gegend von Belalanda recht selten.

Haltung

Furcifer belalandaensis werden auf Grund ihrer Seltenheit kaum in Gefangenschaft legal zu finden sein.
Die Tiere benötigen auf Grund ihrer Größe Terrarien von etwa 60cm x 60cm x 120cm. Die Terrarien sollten gut belüftet sein und genügend Kletter und Versteckmöglichkeiten bieten.
Furcifer belalandaensis sollte einzeln gehalten werden.

Beleuchtung

Auf Grund der extremen wärme und des hohen Lichtbedürfnisses die Furcifer belalandaensis benötigt sollten die Terrarien mit genügend starken UV-Strahlern beleuchtet werden.

Futter

Die Furcifer belalandaensis fressen vermutlich alles was sie überwältigen können und in deren Maul passt.

Fortpflanzung

Zu der Fortpflanzung ist bis Heute nichts bekannt.

Besonderes

Es besteht die Theorie das es sich bei Furcifer belalandaensis um eine Mischform von Furcifer antimena mit Furcifer verrucosus oder Furcifer antimena mit Furcifer major handelt.
Dieses Theorie ist aktuell weder bestätigt noch widerlegt worden.

Bilder

Literatur

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